Elektriker Stehleiter

Stehleiter für Elektrofachkraft, Elektrotechnisch unterwiesene Person, Anlagenverantwortlicher für den Betrieb der elektrischen Anlage und Ausführender der AuS geeignet. Arbeiten im Bereich der Elektrik stellen besondere Ansprüche an die Arbeitssicherheit. Dazu gehört auch das Material der Arbeitsmittel. Kunststoffstehleitern / GFK-Stehleitern werden für sicheres Arbeiten in elektrischem Umfeld bzw. bei Arbeiten unter Spannung, das heißt von Stromversorgungsunternehmen oder Industriebetrieben, benötigt. Der Vorteil von Kunststoffleitern ist, dass diese aus isolierendem Material gefertigt und somit für Arbeiten unter Spannung zulässig sind. Dies wird durch die Einhaltung der DIN Norm EN 61478:2002 gefordert. Nicht zuletzt durch die Verwendung von nicht leitendem und korrosionsbeständigem GFK-Material ist eine lange Lebensdauer garantiert.

Diese Stehleitern sind für den sicheren Betrieb in Niederspannungsbereichen geeignet. Diese Stehleitern einseitig begehbar sind ideal für Elektriker, Installateure von optischen Faser, Alarmanlagen oder Photovoltaikmodulen.

Diese Stehleitern sind für sicheres Arbeiten in der Höhe in elektrischen Hochspannungsbereichen geeignet. Diese Stehleitern einseitig begehbar sind ideal für Techniker an Hochspannungsleitungen oder für die Signalisierung von Eisenbahnen. Die breiten Stufen 80mm geben Sicherheit beim Auf- und Abstieg und die akustische Stufe signalisiert dem Nutzer das Erreichen der untersten Stufe. So wird ein sicherer Abstieg gewährleistet und das Risiko des "vergessens" der letzten Stufe verhindert. Die grüne Farbe ermöglicht eine gute Sichtbarkeit und verringert auch das Unfallrisiko.

Diese Doppelleiter sind für den sicheren Betrieb in Niederspannungsbereichen geeignet. Diese Doppelstehleitern,auch Bockleitern genannt, sind ideal für Elektriker, optische Faser, Alarmanlagen- oder Photovoltaikmoduleinstallateure. Installateure von optischen Faser, Alarmanlagen oder Photovoltaikmodulen.

Sind diese Stehleitern nur für Elektriker erlaubt?
Arbeiten unter Spannung dürfen nur mit spezieller Ausbildung ausgeführt werden. Nur speziell ausgebildetes Fachpersonal darf Arbeiten unter Spannung (AuS-Tätigkeiten) ausüben. 

 

Vollkunstoffleiter oder Verbund-Kunststoffleiter auswähen?

Zum einen gibt es Vollkunststoff-Stehleitern, bei denen die Holme und Sprossen aus GFK gefertigt sind. Diese Leitern sind nach Kategorie 1 bis 28.000 Volt geprüft.

Zum anderen wird auch bei den Kunststoffstehleitern wieder ein Materialverbund angeboten, bei denen die Holme aus GFK und die Stufen aus Aluminium hergestellt werden. Verbund-Kunststoffleitern sind nach A1:2004 Kategorie 1 bis 1.000 Volt geprüft.


Stehleiter Experten empfehlen Ihnen daher beim Kauf einer Leiter, neben dem für Sie richtigen Leitertyps, auch die Auswahl des Materials auf den Anwendungsbereich bzw. Einsatzort abzustimmen bzw. zu berücksichtigen.

 

Was braucht man, um Arbeiten unter Spannung durchführen zu können?
Voraussetzungen für die Ausbildung zum Arbeiten unter Spannung sind nach DGUV Regel 103-011 (ehemals BGR A3).
Elektrofachkraft, im Ausnahmefall auch elektrotechnisch unterwiesene Person. Befähigte Person ist, wer aufgrund einschlägiger fachlicher Ausbildung, Kenntnis und Erfahrung bei den jeweiligen Arbeiten die auftretenden elektrischen Gefährdungen erkennen und die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes treffen kann.

 

In Deutschland sind nur Elektrofachkräfte berechtigt, elektrische Anlagen zu errichten oder zu ändern. Gemäß Europanorm EN 50110-1:2008-09-01 Abschnitt 3.2.3 Elektrofachkraft – ist sie als „eine Person mit geeigneter fachlicher Ausbildung, Kenntnissen und Erfahrung, so dass sie Gefahren erkennen und vermeiden kann, die von der Elektrizität ausgehen können“ definiert.


Für Anlagen, die an das öffentliche Elektrizitätsversorgungsnetz angeschlossen sind – und dies sind nahezu alle, die mit 230/400 V betrieben werden –, muss die Elektrofachkraft zudem in das Installateurverzeichnis des Verteilungsnetzbetreibers (VNB) eingetragen sein. Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden.

 

In den verschiedenen EU-Ländern gibt es unterschiedliche Stellen, bei denen sich Personen registrieren müssen, die in den jeweiligen Ländern elektrotechnische Arbeiten ausführen wollen. Teilweise gilt dies nur für öffentliche Netze, während die Hausinstallation frei umgesetzt werden darf. Die jeweiligen Regeln für die einzelnen Länder müssen im Einzelfall nachgefragt werden, meist sind die nötigen Papiere in der jeweiligen Landessprache auszufüllen. In vielen Fällen können sich Elektrobetriebe hier Hilfe bei der Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer holen.

 

 Was bedeuten den Normen zu Elektrikerleitern?
- CEI EN 50528: Wechselstrom: bis 1000V (Vac) - Gleichstrom: bis 1500V (Vdc) zertifiziert
- CEI EN 61478: bis 36000V zertifiziert

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